Und da geht es schon los…

Es war ja zu erwarten gewesen. Seit dem letzten Eintrag sind schon… ähm… 27. August, heute der 6. September, das macht… rechnerechnerechne…. 10 Tage. Warum schreibe ich eigentlich schon wieder? Achja, es hat einen Kommentar zu meinem letzten Eintrag gegeben und mich daran erinnert, dass es diesen Blog noch gibt (danke maja42). Ich war ja regelrecht von den Socken, total schockiert, mir blieb die Luft und die Spucke weg und mich haute es glatt aus den Schuhen und – ja, ich hör ja schon auf.

Aber: Danke WordPress für die Email. Wäre eigentlich auch ganz cool, wenn man es so einstellen könnte, dass die mich automatisch nach einigen Tagen benachrichtigen.  Aber bis dahin muss ich hoffen, dass mein löchriges Gedächtnis ausreicht. Wäre wünschenswert, kann man aber kaum erwarten. Was mich zum heutigen Thema bringt (erstaunlich, ich habe ein Thema? Warum hat mich darüber keiner informiert?)…

Ich habe mir neulich den “Spaß” gegönnt in der Stadt nach etwas zu suchen. Interessanterweise wusste ich zu Anfang noch garnicht, was ich da eigentlich suche. Irgendwie trieb es mich in die Nähe der Notebooks, der Taschenrechner und Taschenübersetzer. Und ich dachte die ganze Zeit: “Nein, das ist es nicht. Das auch nicht. Verflucht, was kann es bloß sein?!”

Nach einer Weile wurde mir aber langsam klar: Ich brauche etwas, das mir hilft mich selbst zu organisieren. Ein Kalender wäre natürlich ganz nützlich, aber ich gucke da nur hin, wenn mich jemand nach einem Tag fragt und ich gucken will, welcher Wochentag das ist  (“Was hast du am 7. September vor?” “Weiß nich, was für ein Tag ist denn das?” ” … Das ist morgen, du Idiot!”). Abgesehen davon ist ein Kalender etwas nutzlos, da er mir nur erlaubt meine Termine zu ordnen. Aber ich hab ja nie Termine! Nicht einmal ein Arzttermin, weil ich fast nie krank werde und der Rest sind allerhöchstens selbstgewählte Fristen. Und jeder Mensch weiß ja wie schnell man die mal beiseite schiebt (“Lalalala, ach, das kann ich auch morgen machen, lalalalala.”)

Ich erinnere mich, dass ich vor meiner Zwischenprüfung einen relativ strikten Tagesplan aufgestellt habe, allerdings hing der an meinem Kühlschrank (klar, da ist das Essen, da gehe ich jeden Tag hin). Wenn sich also über den Verlauf des Tages etwas änderte (“Willst du mit?” “Klar!” “Musst du nicht…” “Keine Ahnung, ich hab bestimmt noch etwas Zeit frei!” Hatte ich nicht.) dann konnte ich das nicht kontrollieren. Und noch ein anderer Nachteil des guten alten Papiers: Es piept nicht. Als Student, der von seinem Wecker abhängig ist (gute alte Snooze-Funktion, die mich pünktlich alle 8 Minuten erneut nervt, ohne dich würde ich nie aufstehen), bringt mich ein Piepen sofort auf die Beine. Der Wecker steht etwas entfernt vom Bett, deswegen. Ein Terminplaner, der piept. Klingt elektronisch. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, ein Schleier wurde mir vom Gesicht gezogen, ein Licht ging mir auf, ein Heurekamoment zeichnete sich ab, das – sorry, schon wieder mit den Metaphern übertrieben.

Was ich brauchte war ein PDA. Oder zumindest ein elektronischer Terminkalender. Glaubt mal nicht, dass es so etwas irgendwo in der Stadt gab. Minimax oder Mediamax oder wie das Geschäft heißt? Nein. Karstadt? Nein. Diverse Büroartikelläden und kleinere Technikshops? Bitteeee… Ich könnte noch einmal bei Mediamarkt gucken, aber das wäre eine Weltreise.

Ich werde mich wohl in den nächsten Tagen mal im Netz umschauen, aber so oder so: Der PDA, die elektronische Datenbank wird verdrängt vom iPhone (oder anderen Handys) und diesen neuen Mini-Notebooks, sinnigerweise Netbooks genannt. Ich meine, für jemanden der gerne schreibt, wäre so ein Netbook ungemein praktisch. Es ist klein, es passt sogar in einen handelsüblichen Rucksack. Das bräuchte ich mit meinem Notebook nicht einmal ausprobieren. Und sie sind günstig, vielleicht kaufe ich mir mal so ein Ding und…

OhmeinGott, ich klinge ja wie ein Werbefuzzi?! ARGH! Was für ein tragisches Ende für diesen Blog! Immerhin werde ich ja wohl kaum einen neuen Eintrag schreiben. Liest eh keiner und zudem ist es auch noch langweili

Kleiner Nachtrag: Ich werde mich wohl oder übel mal damit beschäftigen müssen, in welche Richtung ich diesen Blog lenke. Ich denke, eine Kategorie namens Kurioses oder eine Liste mit interessanten Inhalten wäre wohl keine schlechte Idee. Die sind erstens nicht so Textintensiv (immer gut) und zweitens sieht es dann aus als wäre ich fleißiger, als ich eigentlich bin (noch viel besser!). Mal schauen, ob es was wird…

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